Die Mischung aus Mundpropaganda und Network Marketing in Kombination mit der Gier und Leichtgläubigkeit der Menschen (Gier frisst Hirn) ist der perfekte Nährboden für Projekte wie Initiative Q.

Schauen wir uns hierzu folgende Annahme an, die der Seite der Initiative zu entnehmen ist:

Value of one Q:

The Q rewards reserved today are from a supply of 2 trillion Q. This means that of the rewards would be available for use at a rate of one USD when all Qs reach a value of 2 trillion US dollars, a realistic estimate assuming wide scale adoption, as shown above.“

Es sollen also insgesamt 2 Billionen Q erschaffen werden. Bei einem Wert von einem Dollar pro Q entspricht das demnach 2 Billionen $. Die Gründer behalten 20% für sich. Das entspricht 400 Milliarden $, die die Gründer erhalten würden. Allerdings nur, wenn sie einen Käufer finden. Und hier haben wir das zweite Problem: Dadurch, dass die Q´s kostenlos waren, gibt es einen unheimlich hohen Verkaufsdruck. Der Wert von einem Dollar pro Q ist daher illusorisch.

Warum also der ganze Aufwand? Der Coincierge hat einen guten Einwand aufgebracht: Vielleicht dient die Initiative lediglich der Generierung von Daten. Der Datensatz kann sicherlich sehr lukrativ verkauft werden, hat man doch eine Ansammlung von Emailadressen von Menschen, die einen Hang zur Leichtgläubigkeit haben.

„if it’s too good to be true it probably isn’t“