So, oder so ähnlich könnte die Message klingen, die ich vom 2018er Finanzbarcamp mitnehme. Erwartungen hatte ich im Grunde keine. Ich wollte all die Blogger und Podcaster auch mal persönlich treffen. Immerhin begleiten viele von ihnen mich schon seit Monaten und Jahren. Ob es nun beim Kochen, Autofahren oder Putzen ist. Die Podcaster sind stets in meinen Ohren.

Besonders gefreut habe ich mich über Jungs von Bison und Lars Wrobbel. Eine Maschine wenn man so will, der mit eiserner Disziplin seine Zeit einteilt.

Neben vielen anderen waren auch Vincent von Freaky Finance und die Beziehungsinvestoren da.  Echt spannend mal alle in echt zu sehen!

Die erste Session wurde von Lars Wrobbel zu dem Thema „nebenberufliche Selbstständigkeit“ geleitet. Neben den klassischen „Buzzwords“ rund um Blockchain, und finanzielle Freiheit waren unheimlich viele Teilnehmer daran interessiert, wie und womit man sich selbstständig machen könnte. So scheinen die meisten die gleichen Probleme zu haben.

  1. Wie komme ich auf tolle Ideen?
  2. Hatte meine Idee nicht schon jemand vor mir?
  3. Ist meine Idee überhaupt gut?

Das ist sicherlich nur eine kleine Auswahl von Fragen, die die Teilnehmer hatten, doch haben all diese Fragen eins gemein: Sie verhindern, dass wir loslegen.

  1. Wie komme ich also auf gute Geschäftsideen?

Gehe mit offenen Augen durchs Leben. Was sind deine alltäglichen Probleme? Womit schlägst du dich rum? Was nervt, dauert zu lange oder ist unbequem? Finde die Probleme deines Alltags und löse sie. Du kannst dir sicher sein, dass die Dinge, die für dich ein Problem sind auch für andere eins darstellen. Hast du ein solches Problem gefunden, hast du eine Geschäftsidee.

  1. Macht es Sinn eine Geschäftsidee zu verwirklichen, die es bereits gibt?

Natürlich! Im Grunde zeigt das doch nur, dass es für die Idee auf jeden Fall einen Markt gibt. So gab es schon vor dem Auto und der Bahn Transportmittel, wie die Pferdekutsche. Auch bevor es Emails und Tweets gab, gab es bereits Kommunikationsmittel.

  1. Der Zweifler in uns.

An diesem Punkt scheitern vermutlich die meisten. Der Selbstzweifel nagt an uns allen und tritt an den verschiedensten Stellen zu Tage. So versuchen wir oft Gründe dafür zu finden eine Geschäftsidee erst gar nicht zu probieren. „Die Idee ist nicht gut“, „Wie soll ich meine Kunden erreichen?“, „Sollte ich nicht erst eine GmbH gründen?“…

Der Leitspruch muss aber lauten: Einfach loslegen!

Wenn dir die erste Version deiner Geschäftsidee nicht wenigstens ein bisschen peinlich ist, dann hast du entweder noch gar nicht begonnen oder sie bis zur Perfektion optimiert. Hier musst du dich aber fragen: Glaubst du, dass du mit der ersten Version deiner Geschäftsidee direkt ins Schwarze treffen kannst? Oder immer wieder nachbessern und anpassen musst?

Das Paretoprinzip kann hier sicherlich eine gute Stütze sein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit 20% des Aufwands bereits 80% der Arbeit erledigen!!!

Na dann legen wir mal los!