1. Warum du in dich selbst investieren solltest
  2. Wie man die richtigen Entscheidungen trifft

Warum du in dich selbst investieren solltest!

Spricht man von Geldanlage weckt man vielleicht bei dem einen oder anderen Mann über 30 das Interesse, kann sich aber relativ sicher sein, dass man binnen weniger Minuten die Aufmerksamkeit von Jugendlichen und Menschen unter dreißig verloren hat.

Um von Geldanlage überhaupt sprechen zu können und vor allem zu wollen bedarf es einer Grundvoraussetzung, nämlich Geld.

Die Meisten glauben, dass um wirklich sinnvoll über Geld und dessen Anlage sprechen zu können es nötig sei welches zu haben. Dazu kommt in vielen Fällen auch noch eine negative Grundhaltung gegenüber Geld.

„Geld ist kapitalistisch (…)“

„Geld korrumpiert (…)“

„Geld verdirbt den Charakter (…)“

„Geld allein macht nicht glücklich(…)“

Aber vielleicht sollte man sich erstmal fragen was Geld überhaupt ist? Diese Frage werde ich in Bezug auf Bitcoin und Co. noch häufiger stellen.

Eine Eigenschaft, die eine Währung haben sollte, ist die Fähigkeit einen Wert zu besitzen und zu erhalten. Geld ist also ein Wertspeicher. In Form von Geld können wir Werte speichern. So ist es mir beispielsweise etwas Wert, dass mein Bäcker um die Ecke Brötchen backt. Sogar so viele, dass er sie sogar verkauft. Für den Bäcker haben die Brötchen einen geringeren Wert als für mich, er hat statt der Brötchen lieber Geld. Ich dagegen habe Hunger, kann mein Geld im Portemonnaie nicht essen und tausche bereitwillig mein Geld gegen die Brötchen. Der Bäcker kann sich nun überlegen was er mit dem Geld macht. Sicherlich könnte er auch alles was er benötigt direkt gegen Brötchen eintauscht, doch spätestens beim online Handel wird das schwierig. Und während seine Brötchen nur für einen begrenzten Zeitraum ihren Wert erhalten, beginnt das Geld auf seinem Konto nicht plötzlich zu schimmeln. Wann und wofür der Bäcker sein Geld bzw. diesen Wert verkonsumiert steht ihm frei.

Bei der Geldanlage geht es prinzipiell um zwei Dinge:

  1. Die Erhaltung des Wertes.
  2. Die Vermehrung des Wertes.

Ich habe hier bewusst den Begriff Wert benutzt und eben nicht das Wort Geld. Um das erneut am Beispiel meines Bäckers zu erklären: Der Wert der Brötchen entsteht einerseits durch die Nachfrage (mich) und die Fähigkeit des Bäckers. Ein Bäcker der gute Brötchen backt kann mehr davon für einen höheren Preis verkaufen. Der Wert eines Guts oder einer Dienstleistung wird demnach in einem erheblichen Maße durch die Fähigkeit des Produzenten oder Dienstleisters bestimmt.

Hohe Fähigkeiten erzeugen also einen höheren Wert was wiederum mehr Geld einbringt.

Wenn es bei der Geldanlage also einerseits um den Erhalt und andererseits um die Vermehrung des Geldes geht, dann stimmt es, dass ein Schüler oder Student, der kein Geld zur Verfügung hat sich nicht damit beschäftigen muss, wie er sein Vermögen erhält (vor der Inflation schützt).

Diese Lernenden können sich aber sehr wohl damit beschäftigen, wie sie ihren Wert vermehren. Denn der „Wert“ sind sie selbst. Man spricht hier auch vom Humankapital. Jenes Kapital, dass dir kein Staat, kein Hacker oder Räuber wegnehmen kann. Dieses Humankapital bestimmt was anderen deine Arbeit später Mal wert ist.

Konkret bedeutet daher Geldanlage für Schüler und Studenten in erster Linie:

Investiere Zeit und falls vorhanden Geld in dich, deine Fähigkeiten dein Humankapital.

Unabhängig davon was du studierst oder gerne studieren möchtest, was für eine Ausbildung du machst oder welches Business du eröffnest:

  • Lerne Fremdsprachen
  • Lerne Programmieren
  • Lerne mit Niederlagen und Verlusten umzugehen
  • Lerne freies Sprechen und Präsentieren
  • Lerne Verkaufen
  • Lerne dich zu verkaufen
  • Lerne anzuführen und zu folgen
  • Und wenn es das Geld zulässt reise…

Oder wie Daniel Korth schreibt „Investiere in Deinen geistigen Zinseszins!“

Wie man richtige Entscheidungen trifft – Eine Buchempfehlung

Gerd Gigerenzer – Risiko

Für wen ist das Buch?

Du willst lernen wie man echte und vermeintliche Risiken erkennt und unterscheidet? Du willst besser darin werden Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen um bessere Entscheidungen zu treffen?

Gerd Gigerenzer zeigt in seinem Buch Risiko – Wie man die richtigen Entscheidungen trifft* häufige Fehler der Risikobewertung, klärt auf und zeigt wie es besser gehen könnte.

Worum geht’s?

Du gehst bei deinem Hobby oder in anderen Bereichen deines Lebens gerne mal ein Risiko ein, aber wenn es um deine Geldanlage geht bevorzugst du es lieber konservativ. Doch was ist eigentlich sicher? Kann man Risiken generell vermeiden, oder begibt man sich durch die vermeintliche Risikovermeidung erst in „Gefahr“?

Gerd Gigerenzer zeigt die Konsequenzen von Risikovermeidung bzw. defensiven Entscheidungen für Unternehmen, die eigenen Finanzen und unsere Gesundheit auf.

Die Frage nach der richtigen Entscheidung begleitet uns ständig, bewusst oder unbewusst.

Manchmal wissen wir eigentlich, was die richtigen Entscheidungen wären: Mehr Sport, weniger trinken und erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen.

Hin und wieder glauben wir zu wissen, was richtig ist: Bausparen und Riester und der regelmäßige Check-Up beim Arzt.

In anderen Fällen wissen wir vielleicht intuitiv was die richtige Entscheidung wäre, können sie aber nicht objektiv begründen und verwerfen sie deshalb.

Wie kann man bessere Entscheidungen treffen? Wie können wir dafür sorgen häufiger richtig als falsch zu liegen und wie können wir die „großen“ Fehlentscheidungen vermeiden?

Gerd Gigerenzer will die Menschen risikokompetent machen. Doch statt mit Zahlen und Statistiken den Leser zu überwältigen, schafft er es spannend und lehrreich zugleich zu sein.

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